Kürbischeesecake ohne Cheese ;-)

Dieser Kuchen kommt ohne zusätzlichen Zucker aus, ist daher also nicht so richtig süß. Ob man das mag ist Geschmacksache. Wer es süßer will kann da natürlich gern noch nachhelfen. Wenn die Kürbismasse cremiger sein soll kann man noch etwas mehr Öl einarbeiten. Probiert einfach mal rum wie es für euch am besten ist.

Zutaten

  • 1/2 Hokaido Kürbis
  • 2 Eier
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 30g Linsenmehl
  • gehobelte Mandeln (Für oben drauf)
  • 1 TL stark entölter Backkakao
  • 100 ml Wasser (evtl etwas mehr oder weniger)
  • je nach Geschmack etwas Zitronensaftkonzentrat
  • Salz
  • Öl

Zubereitung

Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheitzen.

Den Kürbis entkernen und in kleine Würfel schneiden. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech auslegen, Öl und ein wenig Salz darüber geben und anschließend 20-30 Minuten im Backofen weich werden lassen.

Währenddessen 1 Ei, die gemahlenen Mandeln, Linsenmehl und den Kakao zu einem Teig verkneten.

Eine kleine Springform einölen und den Teig hineindrücken so dass ein Boden und ein Rand entsteht.

Den Ofen auf 150-160 °C runterdrehen, den Kürbis rausnehmen und in ein hohes Gefäß geben. Zitronensaft und Wasser dazu geben und mit dem Pürierstab zu einer glatten Pampe verarbeiten. Es darf nicht zu flüssig aber auch nicht zu fest sein. Schmeckt die Masse an dieser Stelle mal ab ob sie euch geschmacklich zusagt. Gegebenenfalls könnt ihr jetzt noch was daran ändern.

Wenn die Masse etwas abgekühlt ist das zweite Ei dazugeben und mit dem Pürierstab einarbeiten.

Die Kürbismasse auf den Kuchenboden geben und ca. 20 Minuten im Ofen backen. Danach die gehobelten Mandeln darauf geben und weitere 10 Minuten backen.

Den Kuchen aus der Springform lösen und auf einem Kuchengitter erkalten lassen.

 

Guacamole

Guacamole ist einfach geil. Da gibt es nichts zu diskutieren. Hier wie ich sie mache. Vegan, LowCarb, Raw. 😉

Zutaten

  • 1 Avocado
  • 1 Schalotte
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • Jalapeno (Menge nach Geschmack, es gehen auch super eingelegte)
  • 1 kleine Tomate
  • etwas Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Wenn man mag Koriander

Zubereitung

Aus der Avocado das Fruchtfleisch schaben und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Direkt etwas Zitronensaft darüber geben.

Die Tomate entkernen und in kleine Würfel schneiden.

Knoblauch, Schalotte und Jalapenjo in ganz feine Würfel schneiden und zusammen mit der Tomate unter die Avocado rühren.

Mit Salz, Pfeffer und Koriander ab schmecken. Fertig.

gAndys original Pulled-Pork-BBQ-Sandwich

Vorab eine Warnung. Für die Zubereitung dieses Gerichts braucht ihr mindestens 48 Stunden. Keine Angst, ihr müsst nicht die komplette Zeit etwas tun, abe rihr müsst rechtzeitig damit anfangen.

Vieles muss man nicht unbedingt selbst machen. Aber es lohnt sich. Verwendet die Links hinter den Zutaten wenn ihr (wie ich hoffe) die selbstgemachte Version machen wollt.

Und schaut es euch rechtzeitig an.

Richtig geil wird das Pulled-Pork aus dem Smoker. Man kann es aber auch im Backofen machen. Ich nehme meistens eine Mischform (Über Nacht im Backofen und am Tag im Smoker).

Zutaten (Für ca. 8 Personen)

  • 1 Schweinenacken mit Knochen (ca. 3-4 kg)
  • 1 EL grobes Salz
  • 1 EL schwarze Pfefferkörner
  • 1/2 EL Kreutzkümmel
  • 3-4 EL Räucherpaprika
  • 100-150g Senf
  • Baconstreifen (2 Pro Sandwich)
  • Coleslaw (Rezept dazu findet sich hier)
  • BBQ Soße (Rezept dazu findet sich hier)
  • Fladenbrot oder Burgerbrötchen (Rezept für Burgerbrötchen findet sich hier)
  • Zeit und Liebe

Zubereitung

Das Fleisch mindestens 28 Stunden bevor ihr Essen wollt marinieren. Dazu reibt ihr das Fleisch rundherum mit dem Senf ein. Dann gebt ihr Salz, Pfeffer, Räucherpaprika und Kreutzkümmel in einen Mörser und zerstoßt es. Mit dieser Gewürzmischung reibt ihr das Fleisch nun ein und schlagt es anschließend in Frischhaltefolie ein und lagert es bis zum nächsten Tag im Kühlschrank.

Jetzt ist der richtige Moment die BBQ Soße, Krautsalat und Brötchen zu machen (wenn ihr die Selbstmachversion wählt).

20 – 24 Stunden vor dem Essen muss das Fleisch in die Hitze (Also Ofen oder Smoker). Achtet darauf dass die Temperatur immer so im Bereich 100-120°C liegt.

Die ersten 12 Stunden braucht ihr jetzt nichts weiter zu tun als zu garantieren dass die Temperatur gleich bleibt.

Danach pinselt ihr das Fleisch so alle 2-3 Stunden mit BBQ Soße ein.

Am Ende der Garzeit das Fleisch einfach mit der Gabel grob zerrupfen und mit etwas BBQ Soße mischen.

Baconstreifen anbraten.

Die Brötchen aufschneiden, kurz anrösten und einen Kleks BBQ Soße darauf geben. Dann nacheinender Fleisch, Coleslaw und Bacon in das Brötchen schichten.

Probiert es aus. Es dauert lange, aber es lohnt sich.

Dazu passen Pommes, Wedges,…

Kürbisstampf (vegan)

Da Kartoffeln momentan tabu sind habe ich einfach mal Kürbis genommen. Hat super geschmeckt.

Zutaten

  • 1 Hokaido Kürbis
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Thymian
  • Muskat
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
  • Etwas Wasser

Zubereitung

Den Backofen auf ca. 170°C Umluft vorwärmen.

Den Kürbis entkernen und in Würfel scheiden. Das muss nicht akkurat sein. In etwa 2cm Kantenlänge ist OK. Den Knoblauch in dünne scheiben aufschneiden.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kürbiswürfel darauf verteilen.

Knoblauch, Thymian, Salz und Pfeffer darüber verteilen und das ganze mit etwas Öl beträufeln.

Jetzt lasst ihr das ungefähr 20-30 Minuten im Backofen. In der Zeit könnt ihr wunderbar den Rest des Essens kochen.

Wenn der Kürbis weich ist und leichte Röststellen hat nehmt ihr ihn vom Blech und gebt ihn in einen Topf.

Verarbeitet den Kürbis mit einem Kartoffelstampfer zu einem schönen Kürbisstampf. Hier müsst ihr evtl. etwas Wasser dazu geben bis das ganze die richtige Konsistenz hat.

Am Schluss nochmal mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Fertig.

schnelle Remoulade

Gestern gab es Fisch. Dazu passst natürlich Remouladensoße. Hier mein Rezept aus den Dingen die ich da hatte. :-)

Zutaten

  • Mayonaise (Rezept findet ihr hier)
  • 1 hartgekochtes Ei
  • 1 Gewürzgurke
  • Petersilie
  • Estragon

Zubereitung

Die Gewürzgurke und das Ei in kleine Würfel schneiden und die Kräuter fein hacken. Alles mit der Mayonaise vermischen, abschmecken, fertig.

Coleslaw (Krautsalat)

Coleslaw ist ein amerikanischer Krautsalat der sich besonders dadurch auszeichnet dass er nicht nur mit Essig und Öl angemacht ist, sondern Mayonaise enthält.

Hier meine Version.

Zutaten

  • 1/2 Kopf Weißkohl
  • 2 Möhren
  • 2 kleine Zwiebeln
  • Essig
  • Mayonaise (Rezept findet sich hier)
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Vom Kohl den Strunk entfernen und den Kohl in feine Streifen schneiden. Diese Streifen anschließend ordentlich durchkneten. Das ist wichtig, sonst ist der Salat sehr fest. Durch das Kneten zerstört ihr die Struktur und macht ihn schön weich.

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in sehr feine, halbe Ringe schneiden.

Die Möhren zu streifen reiben.

Das alles vermischen, Salz Pfeffer und etwas Essig dazugeben. Anschließend die Mayonaise darunter mischen. Immer Löffel für Löffel, bis der Salat beginnt leicht sämig zu werden.

Nochmal mit Salz, Pfeffer und evtl. Essig abschmecken.

Jetzt lasst ihr das ganze am besten noch eine Weile im Kühlschrank stehen damit es gut durchziehen kann. Ich mache den Salat meistens einen Tag vorher.

Mayonaise

Ein Grundrezept für eine ganz klassische Mayonaise wie ich sie immer mache.

Zutaten

  • 2 Eigelb
  • 1 TL Senf
  • 1 EL Essig
  • Salz
  • neutrales Öl

Zubereitung

In einer großen Schüssel Eigelb, Senf, Essig und etwas Salz mit einem Schneebesen glatt rühren.

Nach und nach nun das Öl einrühren. Am Anfang nur Tropfen für Tropfen. Immer warten bis sich das alls schön verbunden hat. Wenn ihr hier zu viel Öl auf einmal verwendet emulgiert eure Mayonaise nicht vernünftig. Gegen Ende kann man das Öl etwas schneller einlaufen lassen.

Mit der Zeit erhaltet ihr eine feste Mayonaise.

Je mehr Öl ihr verwendet, desto fester wird das ganze am Ende.

Wenn es die gewünschte Konsistenz hat probieren und gegebenenfalls nachsalzen.

Smokey-Honey-BBQ-Soße

Eine einfache selbstgemachte Barbecue Soße die einfach lecker ist. Eignet sich auch super um lange gegartes Fleisch während des Garvorgangs einzupinseln (z.B. bei Pulled Pork).

Zutaten

  • Kalbsjus (Rezept gibt es hier)
  • Honig
  • Ketchup
  • Räucherpaprika

Zubereitung

Ich habe extra keine Mengenangaben gemacht. Probiert es einfach aus in welchem verhältnis es euch am besten schmeckt. Die Zubereitung ist einfach. Lange dauert es nur wenn man die Jus noch kocht.

Alles in einem Topf vermischen, einmal aufkochen, abschmecken, fertig.

gAndys Kalbsjus (Grundsoße)

Das hier ist mein Rezept für eine Kalbsjus die man als Grundlage für alle möglichen Soßen verwenden kann. Die Zubereitung ist Zeitaufwendig, aber man kann die Soße danach ja ne Weile für verschiedene Dinge benutzen.

Zutaten

  • 1 – 1,5 kg Kalbsknochen
  • 1 Packung Suppengrün (Lauch, Möhren, Sellerie, Petersilie) oder mehr falls ihr noch rumfliegen habt.
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 200g Tomatenmark
  • 1,5 – 2 l Rotwein
  • 0,8 – 1 l Kalbsfond
  • (1 Zweig Rosmarin)

Zubereitung

Die Kalbsknochen in einem großen Bräter scharf anrösten. Dafür braucht ihr nicht unbedingt Öl. Die Knochen dürfen gern dunkel werden.

Währenddessen das Suppengemüse, die Zwiebeln und den Knoblauch ganz grob zerkleinern. Dafür müsst ihr das alles nicht schälen. Lasst alles dran. Es kommt am Ende eh alles durch ein Sieb.

Wenn die Knochen schön angeröstet sind gebt ihr das ganze geschnittene Zeug dazu und röstet es ebenfalls eine Weile mit an. Anschließend das Tomatenmark dazu geben, alles verrühren und kurz mit anrösten lassen.

Mit einem Teil des Rotweins ablöschen und auf mittlere Hitze runterdrehen.

Das ganze jetzt über mehrere Stunden immer wieder reduzieren lassen und mit Rotwein auffüllen bis ihr den ganzen Wein verbraucht habt.

Nachdem es ein letztes mal stark reduziert wurde könnt ihr den Kalbsfond aufgießen, verrühren und den Deckel drauf tun.

Das alles jetzt nochmal mit geschlossenem Deckel ein paar Stunden köcheln lassen. Je länger desto besser.

Am Ende alles durch ein Sieb geben (ich nehme immer ein Nudelsieb) und fertig ist die Soße.

Mit Salz und Pfeffer würzen müsst ihr sie erst wenn ihr sie jetzt weiter verarbeitet.

Mandel-Linsen-Flohsamen-Proteinbrot ;-)

Ein SlowCarb Protein Mischbrot. Geeignet für Programm 21 und für Menschen die kein Gluten vertragen.

Zutaten

  • 5 Eiklar
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 150g rotes Linsenmehl
  • 50g Flohsamenschalen
  • 50g Leinsamenschrot
  • 2 Päckchen Natron (die kleinen)
  • 400ml warmes Wasser
  • 50g Sojamehl
  • Salz
  • Muskatnuss

Zubereitung

Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Eiklar steif schlagen und eine Prise Salz sowie etwas Muskatnuss darunter geben.

Mandeln, Linsenmehl, Flohsamenschalen, Leinsamenschrot, Natron und das Wasser dazu geben und alles vermischen.

Das ganze ist jetzt noch recht flüssig und kann durch untermischen des Sojamehls zu einem etwas dickeren Teig verarbeitet werden.

Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden und den Teig einfüllen.

ca. 80 Minuten Backen und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.